Erzählen von Märchen und Geschichten im Märchen-Tipi

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„Es war einmal …“ sind die ersten Worte und es dauert nur wenige Sekunden, bis die Kinder in ihrem eigenen „inneren Theater“ sitzen und dort das schönste Schauspiel erleben, das sonst kein Film- und Fernsehmacher je präsentieren kann.

Hier können die Kinder zwanglos ihre eigenen Bilder und Stimmungen auftauchen lassen, die sich doch in den meisten Fällen ganz anders zeigen, als jene, die durch die „Brille“ der Film- und Fernsehmacher meist höchstdramatisch gezeigt werden.

Ja selbst die lebhaftesten Kinder hängen an den Lippen und Augen des Erzählers, tauchen in ihre eigene Bilderwelt ein und können so viel besser zur Ruhe und Aufmerksamkeit gelangen.

Gerade das freie Erzählen schafft eine besonders zauberhafte Stimmung, da ein direkter Blickkontakt zwischen Erzähler und Publikum entsteht und jeder sich ganz persönlich angesprochen fühlt. Ohne viel Schnickschnack und überzogene Dramatik, nur mithilfe der einfühlsamen Stimme des Erzählers und lebendiger Gesten, bleiben die Kinder im Inneren ruhig und ausgeglichen, freudig konzentriert und schöpferisch kreativ.

Und wenn dieses lange in Erinnerung bleibende Erlebnis auch noch in einem kleinen Märchen-Tipi stattfindet, das ein besonders geschütztes und geborgenes Umfeld bietet, dann sind die Kinder ganz besonders begeistert.

Mehr Informationen sowie Preise vom Märchen Tipi finden Sie gleich hier:
http://maerchenfest.de/tipikosten

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Seminarleiter

Märchenhaft: Mit einfachen Mitteln Kinder begeistern!

Märchenerzähler für Kinder„Ah, gibt es jetzt ein Theater?“, „Machst Du ein Puppenspiel?“, „Sehen wir jetzt einen Film?“

Diese oder ähnliche Fragen kommen mir als Märchenerzähler immer wieder entgegen, wenn ich vor meiner märchenhaften Kulisse den Kindern gegenüberstehe und in ihre erwartungsvollen Augen blicke.

„Ja, liebe Kinder, Ihr seht einen Film, auch ein Puppenspiel und wenn Ihr es wünscht, gibt es jetzt auch ein Theater! Allerdings nicht so, wie Ihr es vielleicht kennt, nein, hier bei mir könnt Ihr Euch alles selbst ausmalen, so, wie es Euch am liebsten und schönsten ist. Und Ihr werdet sehen, es geht ganz von alleine und Ihr braucht nicht einmal ein Kino, ein Theater oder einen Fernseher dazu.

Hört doch einfach einmal zu …“

In Stille nehme ich mein „Zauberinstrument“ in die Hand und spiele darauf ein paar märchenhafte und beruhigend schöne Töne, die nun das „Märchentor“ öffnen und mir das erste Märchen ins Ohr „flüstern“, das ich nun den Kindern frei erzähle.

Einfach märchenhaft und viel schöner als ein Film!

„Es war einmal …“ sind meine ersten Worte und es dauert nur wenige Sekunden, bis die Kinder in ihrem eigenen „inneren Theater“ sitzen und dort das schönste Puppenspiel oder den schönsten Film erleben, den sonst kein Film- und Fernsehmacher je präsentieren konnte.

Ja selbst die lebhaftesten Kinder hingen an meinen Lippen und Augen, tauchten in ihre eigene aktive Vorstellungswelt ein und kamen so zur Ruhe und Aufmerksamkeit.

Ein solches Phänomen kennen wir doch alle. Ist denn ein Buch, in das wir begeistert eintauchen, nicht viel schöner und erfüllender, als ein Film dazu? Können wir hier nicht unsere individuellen Bilder und Stimmungen auftauchen lassen, die sich doch in den meisten Fällen ganz anders offenbaren, als jene, die uns durch die „Brille“ der Film- und Fernsehmacher – meist höchstdramatisch – gezeigt werden?

Gerade mit der uns Menschen eigenen Vorstellungskraft können wir großartiges bewerkstelligen, denn sie ist die „Schwester“ unserer Inspiration, die wiederum die Quelle aller unserer kreativen Ideen ist.

Innere Ruhe, Vorstellungskraft und Kreativität der Kinder stärken

Durch die einfache aber höchst wirkungsvolle Art des freien Erzählens von Märchen und/oder Geschichten werden die Kinder in ihrer eigenen Vorstellungskraft aktiv bestärkt. Gerade das freie Erzählen schafft eine besonders zauberhafte Stimmung, da ein direkter Blickkontakt mit dem Publikum stattfindet und jeder persönlich angesprochen ist und sich dementsprechend auch fühlt, schließlich heißt es ja im Volksmund:

„Die Augen sind das Tor zur Seele!“

Ohne viel Schnickschnack, überzogene Dramatik und ablenkende Sensation, nur mithilfe der einfühlsamen Stimme des Erzählers oder der Erzählerin und das bloße Zuhören, bleiben die Kinder im Inneren beweglich und schöpferisch, was sich allmählich äußerlich – je nach Kind – in mehr Gelassenheit, Konzentration und praktischer Kreativität ausdrückt.

Auch wenn die echten Märchen keinesfalls eine heile Welt schildern, so zeigen sie doch, dass es trotz aller Herausforderungen immer gut ausgeht. Und wer die Märchen mit dem Herzen betrachten kann, der weiß, dass besonders jene Seelenbilder viel mehr mit unserem ganz alltäglichen Leben zu tun haben, als wir glauben und Lösungsmöglichkeiten für so manche Engpässe im Alltag offenbaren könnten.

Märchen fördern das Mitgefühl, die Zuversicht und Lebensfreude!

Für die meisten Kinder sind die Märchen eine Tatsache, da sie auch in dieser Märchen-Welt leben, ohne dass man sie ihnen erklären müsste. Wir Erwachsenen sind leider schon all zu sehr von unserem überbetonten Verstandes-Muster vereinnahmt, so dass wir kaum Zeit und Muße finden, uns auf die „Sprache“ der Märchen einzulassen.

Aber das macht nichts. Es ist niemals zu spät und man kann damit auch jederzeit wieder beginnen und neben dem passiven Film- und Fernsehkonsum auch Alternativen finden und anbieten, wie z. B. das freie Märchen erzählen oder das Märchen-Mitmach-Programm, das sowohl die aktive und individuelle Vorstellungskraft, Inspiration und Kreativität der einzelnen Kinder fördert, Entspannung und darüber hinaus auch noch jede Menge Mitgefühl, Zuversicht und Lebensfreude schenkt.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Seminarleiter

200 Jahre Brüder Grimm Märchen

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Wussten Sie übrigens, dass sich in diesem Jahr zum 200. Mal das Erscheinen des ersten Bandes der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm jährt? Dieses großartige Werk stellt die weltweit berühmteste Märchensammlung des 19. Jahrhunderts dar und zählt zu den am häufigsten übersetzten Werken der deutschen Literatur.

BRÜDER GRIMM Märchen: von Kindern geliebt!

Doch noch viel wichtiger ist, dass die allseits bekannten Märchen der Brüder Grimm immer noch am liebsten von den Kindern gehört werden. Und das nicht nur, weil diese Märchen besonders schön sind, sondern weil viele Menschen nur einen kleinen Teil der über 200 Märchen aus der Grimmschen Sammlung kennen.

Märchen sind eben zeitlos, schenken Vertrauen und Mitgefühl und sind somit die besten Begleiter für Kinder und Erwachsene, denn diese „Nahrung für die Seele“ kann man nie genug bekommen! Das zeigen auch unsere meist gefragten Märchen-Highlights, die Sie über folgenden Link (inkl. Videos) finden können:

http://www.maerchenfest.de

FREI Märchen Erzählen: „Die Augen sind das Tor zur Seele“

„Ach“, hört man da nicht selten von den Erwachsenen, „Sie lesen Märchen vor?“ „Keinesfalls“, ist da die Antwort unserer Märchenerzähler(innen), „wir erzählen frei!“ Und gerade das freie Erzählen, ohne Buch und ohne sonstige Vorlage, mit direktem Blickkontakt zum Publikum macht ja gerade den besonderen Zauber aus.

Wen wunderts, denn schon der Volksmund sagte:
„Die Augen sind das Tor zur Seele!“

Soviele kleine und große ZuhörerInnen tauchen mithilfe des freien Erzählens nur durch das bloße Zuhören in entspannter Ruhe und  innerem Wohlgefühl in die Welt der Märchen ein, um anschließend gestärkt und voller Zuversicht ihren Alltag anzugehen. Besonders die echten Märchen zeigen, dass trotz aller Widrigkeiten im Leben doch noch alles gut ausgehen kann und man gestärkt daraus wieder hervorkommt.

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler