Faszinieren mit einfachen Mitteln! Märchen frei erzählen

Faszinieren mit einfachen Mitteln! Märchen frei erzählen

Das Publikum faszinieren: Gerade das freie Erzählen von Geschichten und Märchen mit Blickkontakt zum Publikum ermöglicht den Kindern oder Erwachsenen, sich ihre eigenen Bilder und Stimmungen zu schaffen. Dieses Erlebnis kann noch reicher, farbenprächtiger und stimmungsvoller sein, als es jedes Theaterstück, jeder Film oder jedes noch so von außen künstlich inszenierte Event zu erschaffen vermag.

Pantomimische Gestik, ausdrucksvolle Mimik
und angenehm wohltuende Stimme.

Sowohl Kinder, wie auch Erwachsene hängen oftmals mit staunenden Augen „an den Lippen“ des Märchenerzählers oder der Märchenerzählerin, wenn diese mit nahezu pantomimischer Gestik, ausdrucksvoller Mimik und angenehm wohltuender Stimme ihr Publikum in die zauberhafte Märchenwelt begleiten.

Durch das freie und natürliche Erzählen gelingt es dem Erzähler oder der Erzählerin, ohne übertriebene Dramatik und ohne Show-Effekte, das Publikum auf einfache, sanfte und wohltuende Weise im Herzen zu berühren und zu faszinieren, so dass sich wie von alleine und zwanglos die märchenhaften, farbenprächtigen Landschaften und wundervollen Geschehnisse in den Innenwelten der kleinen und großen ZuhörerInnen auftun.

Kindern und Erwachsene werden
durch Märchen im Herzen wohltuend berührt.

Auch wenn es in den Märchen nicht zimperlich zugeht (ist denn die „Realität“ anders?) so vermitteln die Geschehnisse in den Märchen immer Zuversicht und Hoffnung, denn jedes echte Volksmärchen geht immer gut aus! Märchen schildern keine historischen Begebenheiten, sondern seelische Prozesse, die in Bildern (Metaphern, Sinnbildern) ausgedrückt werden und besonders faszinieren.

Daher haben viele Erwachsene weitaus mehr Probleme mit den Grausamkeiten in den Märchen, als die Kinder selbst. Die Kinder können sehr wohl unterscheiden und „wissen“ intuitiv, dass es sich bei den in den Märchen geschilderten Handlungen nicht um äußere, sondern um innere Begebenheiten handelt. Kein Kind käme jemals auf die Idee, z. B. nach dem Hören des Märchens „Frau Holle“ in einen Brunnen zu springen, um diese „Frau“ dort einmal zu besuchen.

Leider wird heute in vielen filmischen Märchen-Inszenierungen oder Märchen-Hörspielen das Augenmerk auf die Dramatik, die Sensation und die Grausamkeit gelegt, so dass das Wesentliche des Märchens, nämlich das Mitgefühl, die Zuversicht, die ungewöhnlichen Lösungsmöglichkeiten und das glückliche Ende viel zu kurz kommen.

Märchen sind poetische Geschichten der Seele,
voller Weisheit, Mitgefühl und Zuversicht!

Gerade die Märchen in ihrer einfachen, weisheitsvollen und natürlichen Poesie sind für die individuelle Imagination, Unterhaltung und Entspannung ein faszinierendes Genre und berühren nicht nur Kinder, sondern auch immer mehr Erwachsene. Und wenn diese Märchen auch noch frei und von Herzen erzählt werden, wie bereits eingangs schon beschrieben, dann wird es für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis, das lange Zeit in angenehmer Erinnerung bleibt.

Unser/e professionelle/r und seit Mitte der 1980er Jahre tätige Märchenerzähler/in Rita Maria Fröhle und/oder Karlheinz Schudt stehen Ihnen mit ihren märchenhaften Diensten gerne zur Verfügung.

Rufen Sie uns an! Wir freuen uns auf Ihren Anruf:
Telefon: 05733 – 960194

oder informieren Sie sich auf unserer Internetseite über unser Gesamtangebot inkl. den Preisen für Kinder und/oder Erwachsene und lassen auch Sie sich und Ihr Publikum faszinieren:
www.maerchenfest.de

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler

Märchenerzähler: Jetzt ist Märchenzeit!

Zeit für Märchen - Märchenerzähler Karlheinz Schudt

Für anderthalb Stunden tauchen die Grundschüler in eine Welt ein, in der Geschichten gut ausgehen. Zu kaum einer Zeit werden mehr Märchen erzählt als z. B. im Advent. Das bestätigt einer, der nichts anderes tut. Karlheinz Schudt aus dem westfälischen Vlotho. Aus dem Ort nahe der Partnerstadt Bünde kam im Jahre 2002 wichtige Hilfe nach der Flut. Gestern brachte der Wahl-Westfale Märchen mit, die jedes Kind kennt. Trotzdem waren die Märchenstunden für alle eine Überraschung.

Kinder und Erwachsene kommen in der Stadtbibliothek ins Schwärmen

Schudts Erzählweise brachte sogar die Bibliothekarinnen Kerstin Otto und Konstanze Eulitz ins Schwärmen. Die beiden hatten die Veranstaltung organisiert und aus dem Etat der Einrichtung finanziert. Der Geschichten- und Märchenerzähler Karlheinz Schudt weiß große und kleine Gesten so geschickt in seine Erzählweise einzubinden, dass er seine Zuhörer gleichsam „an seine Lippen fesselt“. Und das galt in der Stadtbibliothek Leisnig nicht allein für die Kinder, sondern auch für Erwachsene.

Er kommt allerdings nicht allein durch seine Erzählweise bei seinen Zuhörern gut an, denn er hat eine märchenhafte Kulisse im Gepäck, vor der er seine Zuhörerschaft noch viel leichter in seine märchenhafte Welt eintauchen lässt.

Die Grundschüler hingen förmlich an den Lippen des Märchenerzählers

Jedes Jahr ist das nicht drin. Auch deshalb waren die Märchenstunden zunächst für die Erst- und Zweitklassler und darauf noch einmal für die älteren Grundschüler etwas Besonderes. Wie gebannt hingen die Kinder an den Lippen des Mannes. Karlheinz Schudt trug die Märchen so vor, dass sich die Zuhörer mitten ins Geschehen versetzt fühlen. Als es zum Beispiel um ein leckeres Würstchen ging, das auf einen Tisch flog, lief manchem das Wasser im Munde zusammen. In diesem Märchen ging es um Wünsche, die mit Bedacht gewählt und ausgesprochen werden sollten. In diesem Fall war der Ausgang nicht so glücklich. Doch in vielen Fällen ist das anders.

Märchen machen Mut: einfach, natürlich und schnörkellos!

Karlheinz Schudt, der 1983 als Puppenspieler begonnen und inzwischen rund 850 Märchenerzähler(innen) ausgebildet hat, erzählt Märchen aus aller Welt: „In unserem Kulturkreis hören die Kinder die traditionellen Märchen am liebsten“, so seine Erfahrungen. Er selbst steht auf Geschichten, die einfach und schnörkellos sind. „Rotkäppchen“ ist ein Beispiel dafür, der „Teufel mit den drei goldenen Haaren“ ein anderes.

Aus: Döbelner Allgemeine Zeitung, 22. Dezember