Zeit zum Träumen – Märchen erzählt

Zeit zum Träumen - Märchenerzählerin Rita Maria FröhleMärchen gehören zum Kulturschatz vieler Völker und unterhalten Groß und Klein schon seit Jahrhunderten. Sie regen die Fantasie an und vermitteln Kindern eine Vorstellung von Regeln, von Gut und Böse, und versprechen: Am Ende siegt stets das Gute.

Farbenfrohes Bühnenbild und viele spannende Geschichten

Dass Märchen wunderbar zum Schmunzeln und Träumen einladen, stellte am vergangenen Samstag die Vlothoer Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle unter Beweis. Auf Einladung des Fördervereins Hoppetosse des Familienzentrums Villa Kunterbunt in Exter kam die Märchenerzählerin ins evangelische Gemeindehaus am Alten Schulweg und brachte nicht nur ein farbenfrohes Bühnenbild, sondern/natürlich vor allem viele spannende Geschichten mit.

Abwechslungsreich gestaltete und frei erzählte Märchen zum Träumen

Dieses Angebot kam bei den mehr als 60 Kindern und Erwachsenen bestens an. Gemeinsam lauschten sie den von Rita Maria Fröhle abwechslungsreich gestalteten und frei erzählten Märchen. So genossen die Jungen und Mädchen mit ihren Eltern und Mitgliedern des Förderverein Hoppetosse zwei Stunden lang eine im Wortsinn märchenhaft gestaltete Auszeit vom Alltag. Der Förderverein dankte Rita Maria Fröhle herzlich.

Aus: WESTFALEN-BLATT, 20. November 2015

Rotkäppchen im Süntelbuchen Wald

Was wären die Märchen der Brüder Grimm ohne den Wald? Wissen Sie vielleicht, in wieviel von den über 200 gesammelten Märchen der Grimm Brüder der Wald eine zentrale Rolle spielt? Nun, auch ich könnte es Ihnen auf Anhieb nicht sagen. Eines aber ist sicher, ohne den Wald in den Märchen wären diese nur halb so schön und vor allem viel weniger spannend. Denn der Wald ist Schutz und Lebensgrundlage vieler Märchenfiguren, aber auch unheimlich, dunkel und unüberschaubar. Sie kennen ja sicherlich den Spruch, wenn man den Wald nicht mehr vor lauter Bäumen sieht!

Der Wald spielt in vielen Märchen eine große Rolle

Besonders im Märchen von Rotkäppchen spielt sich alles im Wald ab und sowohl die alte weise, aber kranke Großmutter, wie auch der gefräßige, das Mädchen von seinem Weg ablenkende Wolf, leben darin. Nun wir wissen ja, das Märchen geht auch hier, trotz „Verschlungen- und Verchlucktwerden“ gut aus, wie die meisten echten Märchen. Und das lieben nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene, gibt es Ihnen doch jede Menge Zuversicht und Hoffnung für ihren Alltag.

Doch wenden wir uns noch ein kleines Weilchen dem Wald zu und genießen noch ein wenig die Bilder des Videos gleich oben, mit den uralten Süntelbuchen, von denen es nach Expertenmeinung gerade noch 300 Exemplare auf der Welt geben soll. Einige besonders schöne Exemplare finden Sie übrigens in Bad Nenndorf, in der Nähe von Hannover.

Märchenhafte Süntelbuchen

Drehwuchs, Krüppelwuchs, Schlaufenbildung und die sogenannten Hexenbesen gaben den Süntelbuchen nicht nur ihr ungewöhnliches, für viele Menschen auch unheimliches Erscheinungsbild. Sie brachten ihnen auch die entsprechenden Namen ein: Krüppelbuche, Hexen- oder Teufelsholz, Schlangenbuche und noch viele andere. Das Holz ließ sich wegen des Zick-Zack-Wuchses nicht verwerten. Nicht einmal als Brennholz konnte es in Meterstücken gestapelt werden, da die Süntelbuche so gut wie nie einen ganzen Meter gerade in eine Richtung wächst! So schlug im Jahre 1843 die letzte Stunde des letzten noch verbliebenen Süntelbuchenwaldes in Niedersachsen.

Glücklicherweise gab es aber auch schon in früheren Zeiten Menschen, die sich ohne Kosten-Nutzen-Rechnung an den Schönheiten der Natur erfreuen konnten. Die märchenhaften Süntelbuchen hatten sich mit Hilfe des Menschen ausgebreitet, so wie es auch mit den Märchen geschehen ist. Auf dass wir uns noch lange Zeit an der Schönheit jener urtümlichen Bäume und den Weisheiten der Märchen erfreuen können.

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler

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Märchen können eben zu jeder Zeit und nahezu überall erzählt werden. Ob draußen oder drinnen, frei erzählte Märchen oder das spannende Märchen-Mitmach-Programm sind für alle immer ein einmalig schönes Erlebnis.

Märchenerzählerin erzählt Märchen für Erwachsene

Jeden Abend vor dem Einschlafen ein Märchen! Sie werden wunderbar träumen, denn Märchen sind voll von unschätzbaren Weisheiten, entspannen ungemein, verbinden Kulturen und sind aktueller denn je.

Die Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle und der Märchenerzähler Karlheinz Schudt von der Märchenbühne Vlotho gastierten getreu dieser Erkenntnis im „Neue Erde“ Garten in Nienburg. Am Abend bis in die Nacht hinein hatte sich der Garten in eine märchenhafte Kulisse verwandelt, zudem hauptsächlich erwachsene ZuhörerInnen den entspannenden und weisheitsvollen Märchen und Geschichten zum Schmunzeln und Träumen aus aller Welt aufmerksam lauschten.

Die „Neue Erde“ engagiert sich dafür, erwerbslosen Menschen unterschiedlicher Herkunft die Möglichkeit zu geben, sich neue Aufgabenbereiche zu erschließen und ihnen eine sinnstiftende Alternative zu bezahlter Erwerbsarbeit zu eröffnen.

Der Leitgedanke dieses Projektes besteht darin, dass für eine sinngebende Lebensgestaltung, Herausforderungen und Impulse von außen wichtig sind. Menschen brauchen Möglichkeiten zur positiven Identifizierung, um eine sozial anerkannte Identität zu entwickeln.

Downloaden Sie doch einfach unsere Infomappe als PDF-Datei, z. B. zum Ausdrucken und Weiterreichen in Ihrem Team, mit Preisen, Inhalten, Presseartikeln und Farbbildern. Klicken Sie dazu auf folgenden Link:

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© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Rapunzel-Turm und Märchen-Tipi

“’Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter.‘, rief die Zauberin. Da ließ Rapunzel die Haarflechten herab, und die Zauberin stieg zu ihr hinauf. ‚Ist das die Leiter, auf welcher man hinaufkommt, so will ich auch einmal mein Glück versuchen, dachte der Prinz‘. Und am folgenden Tag, als es anfing dunkel zu werden, ging er zu dem Turm und rief: ‚Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter.‘ Alsbald fielen die Haare herab, und der Königssohn stieg daran hinauf.“

Nun, was meinen Sie? Ist das im Hintergrund der Turm von Rapunzel? Sieht fast danach aus. Jedenfalls könnte dieser Turm so ausgesehen haben und viele Kinder und Erwachsene hatten sicherlich beim Schlossturmfest in Diepholz am vergangenen Sonntag das Gefühl, der Zauberin, Rapunzel und ihrem Königssohn ganz nahe zu sein. Denn schließlich wurden jede Menge Märchen erzählt, zwar nicht im Schlossturm, aber in einem kleinen Märchen-Tipi.

Eng kuschelten sich die Kinder um die Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle und lauschten mit offenen Ohren und großen Augen den spannenden und besinnlichen Märchen der Brüder Grimm, welche die Erzählerin frei vortrug, so, als ob sie selbst dabei gewesen wäre.

Auf die Frage, wieviele Märchen die Erzählerin auswendig, also frei erzählen könne, antwortete sie:

„Ach wissen Sie, das mögen sicherlich so an die 100 Märchen und Geschichten sein. Allerdings erzähle ich selbstverständlich die Märchen am liebsten, die auch die Kinder gerne mögen und mir selbst besonders am Herzen liegen. Und das sind meistens Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm.

Selbstverständlich erzähle ich ebenso Märchen aus aller Welt, vor allem, wenn mein kleines und großes Publikum zu mir ins Märchen-Tipi kommt. Da kann es durchaus schon einmal vorkommen, dass wir uns auf eine Reise durch die Welt aufmachen und natürlich bei den Indianern vorbeischauen. Denn in nahezu jeder Kultur dieser Erde gibt es wunderschöne Märchen!“

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Lichtpicknick mit Musik, Märchen und Geschichten

LichtpicknickLichtvoll, musikalisch und märchenhaft ging es am 11./12. Mai in Schwerte im Park der Rohrmeisterei zu. Inmitten eines märchenhaften Lichtpicknicks wuchsen bunte Leuchtpilze aus dem Boden, Bäume und Büsche wurden atmosphärisch beleuchtet und Bands sorgten für den musikalischen Genuss.

Lichtpicknick
Lichtpicknick mit Kindern und Erwachsenen

Mit Picknickkörben und auf Decken machten es sich am Abend u. a. Kinder mit ihren Eltern gemütlich und genossen mit allen Sinnen bis in die Dunkelheit hinein die zauberhafte und märchenhafte Licht-Stimmung dieses Parks. Verantwortlich für dieses einmalige und unvergessliche Lichterlebnis war der Schwerter Lichtkünstler Jörg Rost.

LichtpicknickEine schrullige Alte und Riesenblümchen

Eine schrullige, alte und seltsame Pilzzüchterin huschte immer wieder geheimnisvoll um die Besucher herum und zog sie magisch in ihren Bann, während ein auf Stelzen umherhüpfendes Riesenblümchen die Kinder vortrefflich belustigte.

LichtpicknickMusik und Märchen

Zwischen einfühlsamer Jazz, Klezmer- und Country-Musik sorgte das Ensemble der Märchenbühne Vlotho mit ihren frei erzählten Märchen im kleinen Tipi für ein faszinierendes und entspannendes Hörerlebnis für Kinder und Erwachsene, indem es die „Picknicker“ in andere Länder und Zeiten führte und so die alten, ewig jungen Weisheiten der Märchen bildhaft und erlebnisreich vermittelte.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Hundertwasser und Märchen im Tipi

Mit viel Bewegung und bunten Farben widerstand das Fest der Kulturen auf dem Plochinger Bruckenwasen am 6. Mai dem schlechten Wetter. Vor allem in den trockenen Zeiten konnte man hier viel erleben: an einem Seil frei schwebend über den Neckar fliegen, märchenhaften Fabelwesen begegnen oder beim türkischen Kreistanz mitmachen.

Plochingen, die Stadt im „Ländle“, die u. a. auch durch das Hundertwasser Haus keine unbekannte ist, zeigt damit, dass Fantasie sehr wohl auch etwas mit Bodenständigkeit zu tun hat. Hundertwasser beweist dies eindrücklich in seinem farbigen und märchenhaften Bauwerk:

fröhliche Farbigkeit, gerundete Formen, verspielte Balkone, die auf behäbigen Keramiksäulen ruhen. Bäume wachsen aus Erkern, auf den Dächern und vier goldene Kugeln zieren zuguterletzt die Spitzen dieses kreativen und ideenreichen Märchen-Hauses. Individuelle Phantasie, in der es sich praktisch wohnen lässt und vor allem die Natur haben einen hohen Stellenwert für den Künstler.

Märchenhaft und phantasievoll haben auch die Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle und der Märchenerzähler Karlheinz Schudt die Kinder und Erwachsenen beim Plochinger Bruckenwasen-Fest in den Bann gezogen.

So erzählten sie in ihrem kleinen Märchentipi spannend und lebendig Märchen aus verschiedenen Kulturen und von den Brüdern Grimm, ohne dabei ein einziges Mal in ein Buch oder eine Vorlage zu schauen. Das war wohl auch mit ein Grund, warum die Kinder und Erwachsenen so gebannt und fasziniert an ihren Lippen und Augen hingen, denn die Zeit verging in diesem Märchentipi wie im Flug.

Sie bewiesen mit dem Inhalt ihrer frei erzählten Märchen und Geschichten, dass diese durchaus Kulturen verbinden können, da Märchen einfühlsam und bildhaft einen tiefen Einblick in die Weisheiten nahezu aller Völker der Menschheit ermöglichen.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frau Holle, die Brüder Grimm und frei erzählte Märchen

Wussten Sie übrigens, dass es sich beim Märchen „Frau Holle“ aus der Sammlung der Brüder Grimm um nur eines von vielen anderen Märchen bzw. Sagen handelt, in denen die Gestalt Frau Holle eine wichtige Rolle spielt? Sie wurde auf zahlreichen Bergen verehrt. Insbesondere aus der Region des Hohen Meißners in Nordhessen sind uns viele Sagen überliefert. So soll der Frau Holle Teich (siehe Bild) unendlich tief sein und der Eingang zu ihrer unterirdischen Anderwelt sein, die auch im Märchen der Brüder Grimm beschrieben wird.

Einmal ist Frau Holle für die Schneemenge im Winter verantwortlich, denn je kräftiger sie ihre Betten schüttelt, desto mehr schneit es auf der Erde. Ein andermal segnet Frau Holle die Pflanzen, Bäume, ja die gesamte Natur im Frühjahr, indem sie über Felder und Wiesen spaziert und so den Saft in die Pflanzen schießen lässt. Auch das Spinnen und Weben, sowie viele andere kulturelle Techniken soll Frau Holle den Menschen vermittelt haben. So wird der Holunder-Busch (Holler- oder Holderbusch) der Frau Holle geweiht und man hört schon beim Aussprechen, dass dessen Namen dem ihren nicht unähnlich ist. Womöglich stammt der Name des Busches sogar von dem der Frau Holle. Auch soll sie Kuchen, Blumen oder Obst verschenken sowie Frauen und Mädchen helfen, ein gutes Jahr zu verleben und gesund und fruchtbar zu sein.

Gerade die frei erzählten Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm sind noch immer bei den Kindern sehr beliebt und da gehört selbstverständlich das Märchen von der Frau Holle dazu. Aber die Brüder Grimm haben noch viele andere, wunderschöne Märchen gesammelt, die nicht nur Kindern, sondern Erwachsenen nahezu unbekannt sind. Selbst die bekanntesten Märchen werden nur fragmentarisch oder in einem ganz anderen Zusammenhang wiedergegeben, sobald man nach dem Inhalt fragt.

Am 20. Dezember 2012 jährt sich Band 1 der Erstausgabe „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm zum 200sten Mal. Seit 1812 begleiten die Märchen und Sagen der Brüder Grimm unzählige Menschen auf der ganzen Welt. Sie schenken Kindheitserinnerungen und vermitteln sogar Erwachsenen Lebensweisheiten, die bis heute noch ihre Gültigkeit haben.

Unser Tipp:

Nehmen Sie doch einfach einmal den 1. Band der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm in die Hand und lesen jeden Abend vor dem Einschlafen ein solches Märchen! Sie werden staunen, wie entspannend dies sein kann und welche Kostbarkeiten sich in diesen Märchen offenbaren können. Gerne können Sie auch einen unserer MärchenerzählerInnen für Ihre Einrichtung, Ihre Festivität, etc. einladen. So schön auch lesen ist, hören ist noch viel schöner und wenn diese Märchen auch noch frei und von Herzen erzählt werden, dann ist das unvergessliche Erlebnis komplett.

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler