Wenn ich einmal Königin oder König bin …

„Wenn ich Königin bin, dann möchte ich, dass es allen Menschen auf der Erde gut geht!“, „Wenn ich König bin, dann werde ich den ganzen Tag rumregieren und mein ganzes Volk darf jeden Tag zum Nachtisch Eis essen!“ Als Königin werde ich in einer goldenen Kutsche fahren, mein Volk besuchen und ihnen viele wertvolle Geschenke machen!“

Dies sind nur einige wenige Wünsche, welche die Kinder beim Märchen-Mitmach-Programm äußern, wenn sie feierlich und märchenhaft zum König oder zur Königin gekrönt werden. Noch immer ist der geheime Wunsch vieler Kinder der Beruf des Königs oder der Königin. Nun, auch im Märchen werden die Helden und Heldinnen meist aus anfänglich ärmsten Verhältnissen heraus und nach vielen bestandenen (Lebens-)Prüfungen und erfolgreich gemeisterten (Alltags-)Hindernissen zum König oder zur Königin gekrönt.

Dass es sich hierbei nicht um äußere Königsvorbilder handelt zeigt schon die Tatsache, dass in den echten (Volks-)Märchen niemals ein historischer Name genannt wird (Es war einmal ein König und eine Königin …). Das Märchen weist gerade durch die Nennung des unbestimmten Artikels „ein“ oder „eine“ darauf hin, dass eigentlich jeder Mensch, jeder Erwachsene und jedes Kind auf dieser Welt einzigartig und königlich sein könnte oder sogar ist.

Dass gerade Kinder von dieser „Berufung“ so fasziniert sind, mag wohl auch daran liegen, dass diese Sehnsucht tief in ihrem Herzen lebt. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass nur diejenigen im Märchen eine solche Berufung weise und in Güte ausführen können, die ein Herz für ihre Mitmenschen haben, eine gehörige Portion Mitgefühl und große Achtung vor dem Leben zeigen. Nicht die gescheiten und hochmütigen Brüder erreichen dieses Ziel, sondern die sogenannten „Dummlinge“, die offen für die Nöte und Sorgen ihrer Mitmenschen und Umwelt sind und ohne Selbstsucht oder Habgier ungewöhnliche Lösungen bzw. Wege finden, damit ihr ganzes Volk in Glück und Wohlstand leben kann.

Märchen-„Renner“: Das Märchen-Mitmachprogramm

Das Märchen-Mitmach-Programm ist auch heute noch der große Märchen-„Renner“, denn hier wird jedes Kind individuell und festlich zum König oder zur Königin gekrönt. Hier gibt es keine Verlierer. Zwischen den vielen frei erzählten Märchen zum Schmunzeln und Träumen, dem erholsamen Märchenbild Malen, der spannenden Schatzsuche, dem kreativen Kronen Basteln und schließlich der feierlichen Krönung eines jeden Kindes, gelingt es den beiden professionellen Märchenerzählern Rita Maria Fröhle und Karlheinz Schudt immer wieder, eine freundliche, harmonische und friedliche Stimmung aufzubauen, die wohltuend und entspannend auf alle Besucher dieses kleinen Märchenfestes wirkt.

Dieses spannende Märchen-Mitmach-Programm ist sowohl draußen, wie auch drinnen ein absolutes Highlight und kann in jedes Stadtfest, Ferienprogramm oder in jede sonstige Festivität integriert, aber auch alleine als eigenständige Veranstaltung gebucht werden.

Bestellen Sie doch unsere kostenlose Info-Mappe gleich anschließend per E-Mail oder rufen uns an unter folgender Telefon-Nummer:

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Sie erreichen uns in der Regel den ganzen Tag, ansonsten sprechen Sie auf unseren Anrufbeantworter, wir rufen gerne zurück und machen Ihnen ein individuelles und unverbindliches Angebot bzw. beantworten gerne Ihre Fragen! Übrigens – im Rahmen unserer Sommer-Tournee 2012 reduzieren sich auch die Fahrtkosten für Sie um 50%. Fragen Sie bitte nach den Zeiten!

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler

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Märchen können eben zu jeder Zeit und nahezu überall erzählt werden. Ob draußen oder drinnen, frei erzählte Märchen oder das spannende Märchen-Mitmach-Programm sind für alle immer ein einmalig schönes Erlebnis.

Wenn auch Sie die Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle oder den Märchenerzähler Karlheinz Schudt für Ihre Events und Festivitäten buchen möchten, bestellen Sie einfach gleich unten unsere Infomappe.

Anschließend können Sie sich diese Infomappe für Ihre Unterlagen bequem ausdrucken oder aber an Ihre Kolleginnen und Kollegen bzw. Ihr Team weiterreichen.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Rapunzel-Turm und Märchen-Tipi

“’Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter.‘, rief die Zauberin. Da ließ Rapunzel die Haarflechten herab, und die Zauberin stieg zu ihr hinauf. ‚Ist das die Leiter, auf welcher man hinaufkommt, so will ich auch einmal mein Glück versuchen, dachte der Prinz‘. Und am folgenden Tag, als es anfing dunkel zu werden, ging er zu dem Turm und rief: ‚Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter.‘ Alsbald fielen die Haare herab, und der Königssohn stieg daran hinauf.“

Nun, was meinen Sie? Ist das im Hintergrund der Turm von Rapunzel? Sieht fast danach aus. Jedenfalls könnte dieser Turm so ausgesehen haben und viele Kinder und Erwachsene hatten sicherlich beim Schlossturmfest in Diepholz am vergangenen Sonntag das Gefühl, der Zauberin, Rapunzel und ihrem Königssohn ganz nahe zu sein. Denn schließlich wurden jede Menge Märchen erzählt, zwar nicht im Schlossturm, aber in einem kleinen Märchen-Tipi.

Eng kuschelten sich die Kinder um die Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle und lauschten mit offenen Ohren und großen Augen den spannenden und besinnlichen Märchen der Brüder Grimm, welche die Erzählerin frei vortrug, so, als ob sie selbst dabei gewesen wäre.

Auf die Frage, wieviele Märchen die Erzählerin auswendig, also frei erzählen könne, antwortete sie:

„Ach wissen Sie, das mögen sicherlich so an die 100 Märchen und Geschichten sein. Allerdings erzähle ich selbstverständlich die Märchen am liebsten, die auch die Kinder gerne mögen und mir selbst besonders am Herzen liegen. Und das sind meistens Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm.

Selbstverständlich erzähle ich ebenso Märchen aus aller Welt, vor allem, wenn mein kleines und großes Publikum zu mir ins Märchen-Tipi kommt. Da kann es durchaus schon einmal vorkommen, dass wir uns auf eine Reise durch die Welt aufmachen und natürlich bei den Indianern vorbeischauen. Denn in nahezu jeder Kultur dieser Erde gibt es wunderschöne Märchen!“

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Lichtpicknick mit Musik, Märchen und Geschichten

LichtpicknickLichtvoll, musikalisch und märchenhaft ging es am 11./12. Mai in Schwerte im Park der Rohrmeisterei zu. Inmitten eines märchenhaften Lichtpicknicks wuchsen bunte Leuchtpilze aus dem Boden, Bäume und Büsche wurden atmosphärisch beleuchtet und Bands sorgten für den musikalischen Genuss.

Lichtpicknick
Lichtpicknick mit Kindern und Erwachsenen

Mit Picknickkörben und auf Decken machten es sich am Abend u. a. Kinder mit ihren Eltern gemütlich und genossen mit allen Sinnen bis in die Dunkelheit hinein die zauberhafte und märchenhafte Licht-Stimmung dieses Parks. Verantwortlich für dieses einmalige und unvergessliche Lichterlebnis war der Schwerter Lichtkünstler Jörg Rost.

LichtpicknickEine schrullige Alte und Riesenblümchen

Eine schrullige, alte und seltsame Pilzzüchterin huschte immer wieder geheimnisvoll um die Besucher herum und zog sie magisch in ihren Bann, während ein auf Stelzen umherhüpfendes Riesenblümchen die Kinder vortrefflich belustigte.

LichtpicknickMusik und Märchen

Zwischen einfühlsamer Jazz, Klezmer- und Country-Musik sorgte das Ensemble der Märchenbühne Vlotho mit ihren frei erzählten Märchen im kleinen Tipi für ein faszinierendes und entspannendes Hörerlebnis für Kinder und Erwachsene, indem es die „Picknicker“ in andere Länder und Zeiten führte und so die alten, ewig jungen Weisheiten der Märchen bildhaft und erlebnisreich vermittelte.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Hundertwasser und Märchen im Tipi

Mit viel Bewegung und bunten Farben widerstand das Fest der Kulturen auf dem Plochinger Bruckenwasen am 6. Mai dem schlechten Wetter. Vor allem in den trockenen Zeiten konnte man hier viel erleben: an einem Seil frei schwebend über den Neckar fliegen, märchenhaften Fabelwesen begegnen oder beim türkischen Kreistanz mitmachen.

Plochingen, die Stadt im „Ländle“, die u. a. auch durch das Hundertwasser Haus keine unbekannte ist, zeigt damit, dass Fantasie sehr wohl auch etwas mit Bodenständigkeit zu tun hat. Hundertwasser beweist dies eindrücklich in seinem farbigen und märchenhaften Bauwerk:

fröhliche Farbigkeit, gerundete Formen, verspielte Balkone, die auf behäbigen Keramiksäulen ruhen. Bäume wachsen aus Erkern, auf den Dächern und vier goldene Kugeln zieren zuguterletzt die Spitzen dieses kreativen und ideenreichen Märchen-Hauses. Individuelle Phantasie, in der es sich praktisch wohnen lässt und vor allem die Natur haben einen hohen Stellenwert für den Künstler.

Märchenhaft und phantasievoll haben auch die Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle und der Märchenerzähler Karlheinz Schudt die Kinder und Erwachsenen beim Plochinger Bruckenwasen-Fest in den Bann gezogen.

So erzählten sie in ihrem kleinen Märchentipi spannend und lebendig Märchen aus verschiedenen Kulturen und von den Brüdern Grimm, ohne dabei ein einziges Mal in ein Buch oder eine Vorlage zu schauen. Das war wohl auch mit ein Grund, warum die Kinder und Erwachsenen so gebannt und fasziniert an ihren Lippen und Augen hingen, denn die Zeit verging in diesem Märchentipi wie im Flug.

Sie bewiesen mit dem Inhalt ihrer frei erzählten Märchen und Geschichten, dass diese durchaus Kulturen verbinden können, da Märchen einfühlsam und bildhaft einen tiefen Einblick in die Weisheiten nahezu aller Völker der Menschheit ermöglichen.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter

Frau Holle, die Brüder Grimm und frei erzählte Märchen

Wussten Sie übrigens, dass es sich beim Märchen „Frau Holle“ aus der Sammlung der Brüder Grimm um nur eines von vielen anderen Märchen bzw. Sagen handelt, in denen die Gestalt Frau Holle eine wichtige Rolle spielt? Sie wurde auf zahlreichen Bergen verehrt. Insbesondere aus der Region des Hohen Meißners in Nordhessen sind uns viele Sagen überliefert. So soll der Frau Holle Teich (siehe Bild) unendlich tief sein und der Eingang zu ihrer unterirdischen Anderwelt sein, die auch im Märchen der Brüder Grimm beschrieben wird.

Einmal ist Frau Holle für die Schneemenge im Winter verantwortlich, denn je kräftiger sie ihre Betten schüttelt, desto mehr schneit es auf der Erde. Ein andermal segnet Frau Holle die Pflanzen, Bäume, ja die gesamte Natur im Frühjahr, indem sie über Felder und Wiesen spaziert und so den Saft in die Pflanzen schießen lässt. Auch das Spinnen und Weben, sowie viele andere kulturelle Techniken soll Frau Holle den Menschen vermittelt haben. So wird der Holunder-Busch (Holler- oder Holderbusch) der Frau Holle geweiht und man hört schon beim Aussprechen, dass dessen Namen dem ihren nicht unähnlich ist. Womöglich stammt der Name des Busches sogar von dem der Frau Holle. Auch soll sie Kuchen, Blumen oder Obst verschenken sowie Frauen und Mädchen helfen, ein gutes Jahr zu verleben und gesund und fruchtbar zu sein.

Gerade die frei erzählten Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm sind noch immer bei den Kindern sehr beliebt und da gehört selbstverständlich das Märchen von der Frau Holle dazu. Aber die Brüder Grimm haben noch viele andere, wunderschöne Märchen gesammelt, die nicht nur Kindern, sondern Erwachsenen nahezu unbekannt sind. Selbst die bekanntesten Märchen werden nur fragmentarisch oder in einem ganz anderen Zusammenhang wiedergegeben, sobald man nach dem Inhalt fragt.

Am 20. Dezember 2012 jährt sich Band 1 der Erstausgabe „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm zum 200sten Mal. Seit 1812 begleiten die Märchen und Sagen der Brüder Grimm unzählige Menschen auf der ganzen Welt. Sie schenken Kindheitserinnerungen und vermitteln sogar Erwachsenen Lebensweisheiten, die bis heute noch ihre Gültigkeit haben.

Unser Tipp:

Nehmen Sie doch einfach einmal den 1. Band der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm in die Hand und lesen jeden Abend vor dem Einschlafen ein solches Märchen! Sie werden staunen, wie entspannend dies sein kann und welche Kostbarkeiten sich in diesen Märchen offenbaren können. Gerne können Sie auch einen unserer MärchenerzählerInnen für Ihre Einrichtung, Ihre Festivität, etc. einladen. So schön auch lesen ist, hören ist noch viel schöner und wenn diese Märchen auch noch frei und von Herzen erzählt werden, dann ist das unvergessliche Erlebnis komplett.

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler

Jedes Kind ist ein Prinz oder eine Prinzessin

Kennen Sie Marguerite Barankitse, kurz „Maggy“ genannt? Sie ist jene Frau, die in Ostafrika den Bürgerkrieg zwischen Hutus und Tutsis überlebte und sich kurzerhand entschloss, sämtliche aus diesem Krieg entstandenen Waisenkinder aufzusammeln und ihnen ein neues Zuhause zu geben, was ihr mit großem Erfolg gelang.

Ihr Leitspruch war und ist:

„Ein Kind braucht mehr als nur ein von Experten errechnetes Existenzminimum. Ein Kind braucht Träume! … Alle Kinder sind Prinzen und Prinzessinnen, geboren mit einer Krone auf dem Kopf, ein jedes dazu erkoren, in einem Palast zu leben.“

Wer einmal erlebt hat, mit welcher tiefer Anteilnahme und Freude sich Kinder im Rahmen des Märchen-Mitmach-Programms bei einer märchenhaften Krönung verhalten, der kann dieses Erlebnis einfach nicht wieder vergessen! Die Augen leuchten wie Sterne und nicht selten umspielt ein träumerisches, andächtiges und mit sich selbst zufriedenes Lächeln den Mund der kleinen Prinzen und Prinzessinnen.

Dabei geht es nicht um König den „Soundsovielten“ oder um irgendwelche verstorbene bzw. noch lebende Königs-Vorbilder, nein, es geht um den König oder die Königin, der oder die in jedem Kind lebt!

Beim Märchen-Mitmach-Programm gibt es keine Verlierer sondern nur Gewinner! Jedes Kind bewältigt mit Hilfe frei erzählter Märchen individuell und mit seinen Fähigkeiten die Aufgaben, die ihm dort gestellt werden.

Märchen Erzählen vor KindernMit einem Märchenpass versehen macht sich nun jedes Kind auf den Weg, zunächst einmal sieben goldene Schlüssel zu suchen, mit denen das Zauberwort entschlüsselt wird. Anschließend gibt es eine Überraschung aus der Schatzkiste.

Ob die Kinder nun ein Märchenbild malen, ein Märchenrätsel lösen oder ihre eigene Königskrone basteln möchten, das bleibt dann jedem Kind selbst überlassen.

In jedem Fall aber führen alle Aufgaben zum Höhepunkt:
Der Krönung eines JEDEN Kindes!

Unsere erlebnisreiche Infomappe mit Preisen zu diesem spannenden, kindgemäßen und Vertrauen schenkenden Märchen-Mitmach-Programm erhalten Sie als E-Book hier: http://maerchenfest.de/mitmachprogramm.html

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler

200 Jahre Brüder Grimm Märchen

Starten Sie gleich oben den Film mit Klicken auf das Startersymbol
und schalten Sie bitte Ihre Lautsprecher oder Kopfhörer ein.

Wussten Sie übrigens, dass sich in diesem Jahr zum 200. Mal das Erscheinen des ersten Bandes der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm jährt? Dieses großartige Werk stellt die weltweit berühmteste Märchensammlung des 19. Jahrhunderts dar und zählt zu den am häufigsten übersetzten Werken der deutschen Literatur.

BRÜDER GRIMM Märchen: von Kindern geliebt!

Doch noch viel wichtiger ist, dass die allseits bekannten Märchen der Brüder Grimm immer noch am liebsten von den Kindern gehört werden. Und das nicht nur, weil diese Märchen besonders schön sind, sondern weil viele Menschen nur einen kleinen Teil der über 200 Märchen aus der Grimmschen Sammlung kennen.

Märchen sind eben zeitlos, schenken Vertrauen und Mitgefühl und sind somit die besten Begleiter für Kinder und Erwachsene, denn diese „Nahrung für die Seele“ kann man nie genug bekommen! Das zeigen auch unsere meist gefragten Märchen-Highlights, die Sie über folgenden Link (inkl. Videos) finden können:

http://www.maerchenfest.de

FREI Märchen Erzählen: „Die Augen sind das Tor zur Seele“

„Ach“, hört man da nicht selten von den Erwachsenen, „Sie lesen Märchen vor?“ „Keinesfalls“, ist da die Antwort unserer Märchenerzähler(innen), „wir erzählen frei!“ Und gerade das freie Erzählen, ohne Buch und ohne sonstige Vorlage, mit direktem Blickkontakt zum Publikum macht ja gerade den besonderen Zauber aus.

Wen wunderts, denn schon der Volksmund sagte:
„Die Augen sind das Tor zur Seele!“

Soviele kleine und große ZuhörerInnen tauchen mithilfe des freien Erzählens nur durch das bloße Zuhören in entspannter Ruhe und  innerem Wohlgefühl in die Welt der Märchen ein, um anschließend gestärkt und voller Zuversicht ihren Alltag anzugehen. Besonders die echten Märchen zeigen, dass trotz aller Widrigkeiten im Leben doch noch alles gut ausgehen kann und man gestärkt daraus wieder hervorkommt.

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler