Märchentipi beim Märchenfest auf Schloss Drachenburg


Märchenfest auf Schloss Drachenburg bei Königswinter

Zum ersten Mal fand auf Schloss Drachenburg bei Königswinter ein großes Märchenfest statt. Laut Veranstalter zog dieses Fest bis zu 4000 Menschen an. Mehrere Geschichten- und MärchenerzählerInnen, verschiedene Schauspieler in Märchen-Kostümen, Märchentheater und Puppenbühne, ein Rutschdrache, eine Hüpfburg und verschiedene andere Aktivitäten für Kinder und Familien konnten am Sonntag, den 18. Juni 2017 von 11:00 bis 19:00 Uhr erlebt werden.

Das Märchentipi beim Märchenfest

Märchenfest und Märchentipi mit MärchenerzählerMit dabei war auch das Märchentipi mit dem Märchenerzähler Karlheinz Schudt. Der seit 1983 freiberuflich tätige Erzähler kommt besonders viel rum mit seinem Märchentipi. Besonders im Frühling und Sommer, bis hin zu den letzten warmen Tagen im  Herbst, bereist er ganz Deutschland. Gemeinsam mit seiner Partnerin Rita Maria Fröhle  betreibt er unter anderem die Märchenbühne aus Vlotho. Rita Maria Fröhle arbeitet ebenfalls professionell als freiberufliche Märchenerzählerin und war an diesem Tag mit ihrem Märchentipi beim Märchenfest auf der Hohenlimburg bei Hagen.

Märchenfest und Märchentipi mit MärchenerzählerinÜbrigens: Das 1. Märchenfest (der Welt) mit einer Märchentagung, vielen Märchenerzählerinnen und Märchenerzählern, Märchen-Mitmach-Programmen, Puppenspielen uvm. wurde 4 Tage lang im Mai 1987 auf der Burg Stettenfels in Süddeutschland durchgeführt. Initiatoren, Veranstalter und Erfinder dieser einzigartigen Festlichkeit waren die Verantwortlichen und TeilnehmerInnen der MärchenerzählerIn-Ausbildung und der Märchenbühne, die bis zum Jahr 1990 in Heilbronn tätig waren und seitdem ihren Sitz in Vlotho haben. Seit dieser Zeit gab es unzählige Menschen und Einrichtungen, die sich von dieser Idee inspiriert fühlten und Märchenfeste in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz durchführten.

Das Besondere am Märchentipi
und dem freien Erzählen

Ein besonderes Erlebnis ist dabei das kleine Märchen-Tipi. Tipi heißt ja frei übersetzt in der Indianersprache: „Sie wohnen“ oder „Sie beleben“ und es beschreibt eine märchenhafte Behausung, die sich vorzüglich auch für das erlebnisreiche Erzählen von Märchen und Geschichten eignet.

Märchen sind poetische Geschichten des Herzens, voller Weisheit, Mitgefühl und Zuversicht! Sie sind nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene ein faszinierendes Genre, das viele Gemüter wohltuend berührt. Selbst wenn es in den Märchen nicht immer zimperlich zugeht, so gibt es zumindest bei den echten Volksmärchen ein glückliches Ende.

Märchentipi, Programm und Kosten

Und wenn diese Geschichten vor märchenhafter Kulisse auch noch mit ruhiger pantomimischer Gestik, lebendiger Mimik und angenehmer wohltuender Stimme frei erzählt werden, dann ist es für nahezu alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis, das lange Zeit in angenehmer Erinnerung bleibt.

Mit einfachsten Mitteln
Kinder und Erwachsene begeistern

„‚Es war einmal …‘ sind meine ersten Worte und es dauert nur wenige Sekunden, bis die Kinder in ihrem eigenen „inneren Theater“ sitzen und dort das schönste Puppenspiel oder den schönsten Film erleben, den sonst kein Film- und Fernsehmacher je präsentieren kann. Ja selbst die lebhaftesten Kinder hängen an meinen Lippen und Augen, tauchten in ihre eigene aktive Vorstellungswelt ein und kommen so zur inneren Ruhe und Aufmerksamkeit …“
so sagt der Märchenerzähler Karlheinz Schudt.

Frei Märchen erzählen für Kinder

Auch Sie können das Märchentipi buchen für ein
kleines oder großes Märchenfest oder ein Fest Ihrer Vorstellung!

Dieses kleine Märchen-Tipi ist durch seinen geringen Platzbedarf, seinen schnellen Auf- und Abbau, seine märchenhafte Attraktivität und seinen günstigen Preis auf beinahe jedem Fest im Freien eine willkommene Bereicherung, kann aber auch jederzeit im Rahmen einer Einzelveranstaltung für Kinder und Erwachsene gebucht werden. Ob ca. 20, 100, 200 oder mehr Menschen, ab 195,- Euro zzgl. Fahrkosten ist das Märchentipi mit seinem Standardprogramm bereits schon zu buchen. Einzige Voraussetzung ist ein weicher Untergrund (Wiese, Rasen oder Zwischenräume auf Kopfsteinpflaster, etc.) auf dem Zeltnägel eingebracht werden können und nach Möglichkeit schattige Bäume bei sehr heißem Wetter.

Programm und Kosten des Märchentipis

Das Herbst- und Winterprogramm der Märchenbühne

Nun ist die Märchenbühne selbstverständlich nicht nur im Frühling und Sommer mit dem Märchentipi unterwegs. Weit gefehlt – denn das Programm von Karlheinz Schudt und Rita Maria Fröhle ist weitaus größer und umfangreicher und wird ganzjährig und jederzeit von unzähligen Einrichtungen und Veranstaltern in Anspruch genommen.

Ob das freie Märchen und Geschichten erzählen für Kinder (drinnen oder draußen), das Märchen-Mitmach-Programm für Kinder oder Familien (drinnen oder draußen), das Märchen-Puppenspiel (nur drinnen), das Märchen-Abend- oder Nachmittag-Programm für Erwachsene (drinnen oder draußen), Märchen-Erlebnisvorträge oder Märchen-Workshops als Weiterbildung für Fachkräfte in Einrichtungen oder einfach für MärchenliebhaberInnen, das und noch mehr finden Sie bei der Märchenbühne.

Programm der MärchenbühneRufen Sie uns einfach an
Telefon 05733 – 960194
oder bestellen Sie die ausführliche

farbige Infomappe als PDF-Datei

Erzählen von Märchen und Geschichten im Märchen-Tipi

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„Es war einmal …“ sind die ersten Worte und es dauert nur wenige Sekunden, bis die Kinder in ihrem eigenen „inneren Theater“ sitzen und dort das schönste Schauspiel erleben, das sonst kein Film- und Fernsehmacher je präsentieren kann.

Hier können die Kinder zwanglos ihre eigenen Bilder und Stimmungen auftauchen lassen, die sich doch in den meisten Fällen ganz anders zeigen, als jene, die durch die „Brille“ der Film- und Fernsehmacher meist höchstdramatisch gezeigt werden.

Ja selbst die lebhaftesten Kinder hängen an den Lippen und Augen des Erzählers, tauchen in ihre eigene Bilderwelt ein und können so viel besser zur Ruhe und Aufmerksamkeit gelangen.

Gerade das freie Erzählen schafft eine besonders zauberhafte Stimmung, da ein direkter Blickkontakt zwischen Erzähler und Publikum entsteht und jeder sich ganz persönlich angesprochen fühlt. Ohne viel Schnickschnack und überzogene Dramatik, nur mithilfe der einfühlsamen Stimme des Erzählers und lebendiger Gesten, bleiben die Kinder im Inneren ruhig und ausgeglichen, freudig konzentriert und schöpferisch kreativ.

Und wenn dieses lange in Erinnerung bleibende Erlebnis auch noch in einem kleinen Märchen-Tipi stattfindet, das ein besonders geschütztes und geborgenes Umfeld bietet, dann sind die Kinder ganz besonders begeistert.

Mehr Informationen sowie Preise vom Märchen Tipi finden Sie gleich hier:
http://maerchenfest.de/tipikosten

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Seminarleiter

Märchenhaft: Mit einfachen Mitteln Kinder begeistern!

Märchenerzähler für Kinder„Ah, gibt es jetzt ein Theater?“, „Machst Du ein Puppenspiel?“, „Sehen wir jetzt einen Film?“

Diese oder ähnliche Fragen kommen mir als Märchenerzähler immer wieder entgegen, wenn ich vor meiner märchenhaften Kulisse den Kindern gegenüberstehe und in ihre erwartungsvollen Augen blicke.

„Ja, liebe Kinder, Ihr seht einen Film, auch ein Puppenspiel und wenn Ihr es wünscht, gibt es jetzt auch ein Theater! Allerdings nicht so, wie Ihr es vielleicht kennt, nein, hier bei mir könnt Ihr Euch alles selbst ausmalen, so, wie es Euch am liebsten und schönsten ist. Und Ihr werdet sehen, es geht ganz von alleine und Ihr braucht nicht einmal ein Kino, ein Theater oder einen Fernseher dazu.

Hört doch einfach einmal zu …“

In Stille nehme ich mein „Zauberinstrument“ in die Hand und spiele darauf ein paar märchenhafte und beruhigend schöne Töne, die nun das „Märchentor“ öffnen und mir das erste Märchen ins Ohr „flüstern“, das ich nun den Kindern frei erzähle.

Einfach märchenhaft und viel schöner als ein Film!

„Es war einmal …“ sind meine ersten Worte und es dauert nur wenige Sekunden, bis die Kinder in ihrem eigenen „inneren Theater“ sitzen und dort das schönste Puppenspiel oder den schönsten Film erleben, den sonst kein Film- und Fernsehmacher je präsentieren konnte.

Ja selbst die lebhaftesten Kinder hingen an meinen Lippen und Augen, tauchten in ihre eigene aktive Vorstellungswelt ein und kamen so zur Ruhe und Aufmerksamkeit.

Ein solches Phänomen kennen wir doch alle. Ist denn ein Buch, in das wir begeistert eintauchen, nicht viel schöner und erfüllender, als ein Film dazu? Können wir hier nicht unsere individuellen Bilder und Stimmungen auftauchen lassen, die sich doch in den meisten Fällen ganz anders offenbaren, als jene, die uns durch die „Brille“ der Film- und Fernsehmacher – meist höchstdramatisch – gezeigt werden?

Gerade mit der uns Menschen eigenen Vorstellungskraft können wir großartiges bewerkstelligen, denn sie ist die „Schwester“ unserer Inspiration, die wiederum die Quelle aller unserer kreativen Ideen ist.

Innere Ruhe, Vorstellungskraft und Kreativität der Kinder stärken

Durch die einfache aber höchst wirkungsvolle Art des freien Erzählens von Märchen und/oder Geschichten werden die Kinder in ihrer eigenen Vorstellungskraft aktiv bestärkt. Gerade das freie Erzählen schafft eine besonders zauberhafte Stimmung, da ein direkter Blickkontakt mit dem Publikum stattfindet und jeder persönlich angesprochen ist und sich dementsprechend auch fühlt, schließlich heißt es ja im Volksmund:

„Die Augen sind das Tor zur Seele!“

Ohne viel Schnickschnack, überzogene Dramatik und ablenkende Sensation, nur mithilfe der einfühlsamen Stimme des Erzählers oder der Erzählerin und das bloße Zuhören, bleiben die Kinder im Inneren beweglich und schöpferisch, was sich allmählich äußerlich – je nach Kind – in mehr Gelassenheit, Konzentration und praktischer Kreativität ausdrückt.

Auch wenn die echten Märchen keinesfalls eine heile Welt schildern, so zeigen sie doch, dass es trotz aller Herausforderungen immer gut ausgeht. Und wer die Märchen mit dem Herzen betrachten kann, der weiß, dass besonders jene Seelenbilder viel mehr mit unserem ganz alltäglichen Leben zu tun haben, als wir glauben und Lösungsmöglichkeiten für so manche Engpässe im Alltag offenbaren könnten.

Märchen fördern das Mitgefühl, die Zuversicht und Lebensfreude!

Für die meisten Kinder sind die Märchen eine Tatsache, da sie auch in dieser Märchen-Welt leben, ohne dass man sie ihnen erklären müsste. Wir Erwachsenen sind leider schon all zu sehr von unserem überbetonten Verstandes-Muster vereinnahmt, so dass wir kaum Zeit und Muße finden, uns auf die „Sprache“ der Märchen einzulassen.

Aber das macht nichts. Es ist niemals zu spät und man kann damit auch jederzeit wieder beginnen und neben dem passiven Film- und Fernsehkonsum auch Alternativen finden und anbieten, wie z. B. das freie Märchen erzählen oder das Märchen-Mitmach-Programm, das sowohl die aktive und individuelle Vorstellungskraft, Inspiration und Kreativität der einzelnen Kinder fördert, Entspannung und darüber hinaus auch noch jede Menge Mitgefühl, Zuversicht und Lebensfreude schenkt.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Seminarleiter

Workshop für Erzieherinnen, Lehrerinnen, Eltern, Großeltern …

“Ich glaube nicht, dass unsere Kinder beim Märchen Erzählen zuhören. Am wenigsten die notorischen Stimmungsmacher unter ihnen, die sich gerne bei solchen Veranstaltungen mit dummen Sprüchen oder ähnlichem in den Vordergrund stellen und die anderen ablenken.”

So oder so ähnlich hören unsere Märchenerzähler nicht selten vor den Auftritten in Kindergärten, Schulen, etc. einige Erzieherinnen und Lehrerinnen sprechen, die zwar Märchen als pädagogisch wertvoll empfinden und sie sehr schätzen, aber selbst nicht so recht daran glauben können, dass ihre Kinder ruhig und konzentriert bei der Sache bleiben.

Doch – wer hätte es gedacht – während der Veranstaltung entpuppen sich dann die Kinder, am meisten sogar jene vermeintlich auffälligen, zu ausgezeichneten ZuhörerInnen und in vielen Momenten, da könnte man sogar die berühmte Stecknadel fallen hören.

Woran liegt das?

Nun, dieses Phänomen ist zum einen auf das Genre Märchen zurückzuführen und zum anderen auf die Art des freien Märchen Erzählens.

Märchen sind Seelenbilder

Märchen sprechen die Kinder immer indirekt an. Niemand fühlt sich maßgeregelt, schlechter oder besser. Märchen schildern keine historische Begebenheiten, sondern Seelenprozesse anhand von Bildern und Stimmungen. Und ohne sich groß intellektuell damit beschäftigen zu müssen, was Kinder ja ehedem in einem bestimmten Alter nicht oder nur sehr selten tun, wirken sie wie Balsam auf das kindliche Gemüt. Schließlich gehen die echten Märchen ja alle trotz Widrigkeiten gut aus. Märchen vermitteln den Kindern somit keine heile Welt aber jede Menge Urvertrauen und Mut, da auch bei schwierigen Situationen meist ungewöhnliche Lösungs-Möglichkeiten oftmals ganz nahe sind.

Frei Erzählen – die Augen sind Spiegel der Seele

Wer fühlt sich denn wirklich angesprochen, wenn der Gesprächspartner beim Dialog einen nicht ansieht? Ich kenne jedenfalls kaum jemanden und so ist es auch beim freien Erzählen z. B. von Märchen oder Geschichten. Selbstverständlich ist es immer noch besser ein Märchen vorzulesen als gar nicht, aber wer einmal erlebt hat, welcher Zauber und welche Faszination in den Kinderaugen entstehen, wenn sie beim Märchen Erzählen angeschaut werden, der möchte dann eigentlich nur noch frei erzählen. Und wenn das frei Erzählte auch noch zum eigenen Erlebnis wird, dann sind meist auch die größten Zweifler von der Handlung überzeugt.

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Autor, Seminarleiter