Märchen Erlebnis-Vortrag in sozialen Einrichtungen

Vortrag Märchen in pädagogischen Einrichtungen„Ach, wie war ich erschrocken,
wie war’s so dunkel in dem Wolf seinem Leib!“
(Aus Rotkäppchen, KHM 26)

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie der Wolf das Rotkäppchen so verschlingen kann, dass es später lebendig wieder heraus kommt? Die Märchen sind voll von wundersamen Bildern und Geschehnissen. Aus diesem Grund werden sie nicht selten als Lügengeschichten oder Kinderkram abgetan.

Doch Märchen sind und wollen nicht historisch sein. Sie drücken in Sinnbildern und Metaphern menschliche Entwicklungs- und Reifeprozesse aus. Gerade durch ihren entspannenden und unterhaltsamen Charakter vermitteln sie auf nahezu spielerische Weise Vertrauen, Mitgefühl und Zuversicht – selbst wenn die Herausforderungen des Lebens noch so groß sind.

Doch wie können diese weisheitsvollen Märchenbilder so entschlüsselt und angewandt werden, dass sie gerade in der Pädagogik, der Pflege und Betreuung, ja sogar in der Therapie und in vielen anderen sozialen Berufen wertvolle Helfer sind?

Mehr über unsere Fort- und Weiterbildungs-Workshops oder Erlebnisvorträge in Einrichtungen erfahren Sie auf unserer Internet-Seite. Hier erhalten Sie auch ein unverbindliches Angebot.

Klicken Sie einfach auf einen der Links gleich anschließend:

Erlebnisvortrag (ca. 2 Stunden):
„Wie die Weisheit der Märchen das Leben sinnvoll bereichert“
(Kosten: 150,- Euro zzgl. Fahrt, Teilnehmerzahl unbegrenzt)
http://maerchenfest.de/maerchenvortrag

Workshop (halb- oder ganztags):
„Märchen und Geschichten frei erzählen lernen“
(Kosten: ab 250,- Euro zzgl. Fahrt, bis max. 20 TeilnehmerInnen)
http://www.maerchenfest.de/maerchenworkshop

Terminabsprache bzw. Bedarfs-Ermittlung für Ihre Einrichtung:
Telefon: 05733/960194

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler

Zeit zum Träumen - Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle

Faszinieren mit einfachen Mitteln! Märchen frei erzählen

Faszinieren mit einfachen Mitteln! Märchen frei erzählen

Das Publikum faszinieren: Gerade das freie Erzählen von Geschichten und Märchen mit Blickkontakt zum Publikum ermöglicht den Kindern oder Erwachsenen, sich ihre eigenen Bilder und Stimmungen zu schaffen. Dieses Erlebnis kann noch reicher, farbenprächtiger und stimmungsvoller sein, als es jedes Theaterstück, jeder Film oder jedes noch so von außen künstlich inszenierte Event zu erschaffen vermag.

Pantomimische Gestik, ausdrucksvolle Mimik
und angenehm wohltuende Stimme.

Sowohl Kinder, wie auch Erwachsene hängen oftmals mit staunen Augen „an den Lippen“ des Märchenerzählers oder der Märchenerzählerin, wenn diese mit nahezu pantomimischer Gestik, ausdrucksvoller Mimik und angenehm wohltuender Stimme ihr Publikum in die zauberhafte Märchenwelt begleiten.

Durch das freie und natürliche Erzählen gelingt es dem Erzähler oder der Erzählerin, OHNE übertriebene Dramatik und OHNE Show-Effekte, das Publikum auf einfache, sanfte und wohltuende Weise im Herzen zu berühren und zu faszinieren, so dass sich wie von alleine und zwanglos die märchenhaften, farbenprächtigen Landschaften und wundervollen Geschehnisse in den Innenwelten der kleinen und großen ZuhörerInnen auftun.

Kindern und Erwachsene werden
durch Märchen im Herzen wohltuend berührt.

Auch wenn es in den Märchen nicht zimperlich zugeht (ist denn die „Realität“ anders?) so vermitteln die Geschehnisse in den Märchen immer Zuversicht und Hoffnung, denn jedes echte Volksmärchen geht immer gut aus! Märchen schildern keine historischen Begebenheiten, sondern seelische Prozesse, die in Bildern (Metaphern, Sinnbildern) ausgedrückt werden und besonders faszinieren.

Daher haben viele Erwachsene weitaus mehr Probleme mit den Grausamkeiten in den Märchen, als die Kinder selbst. Die Kinder können sehr wohl unterscheiden und „wissen“ intuitiv, dass es sich bei den in den Märchen geschilderten Handlungen nicht um äußere, sondern um innere Begebenheiten handelt. Kein Kind käme jemals auf die Idee, z. B. nach dem Hören des Märchens „Frau Holle“ in einen Brunnen zu springen, um diese „Frau“ dort einmal zu besuchen.

Leider wird heute in vielen filmischen Märchen-Inszenierungen oder Märchen-Hörspielen das Augenmerk auf die Dramatik, die Sensation und die Grausamkeit gelegt, so dass das Wesentliche des Märchens, nämlich das Mitgefühl, die Zuversicht, die ungewöhnlichen Lösungsmöglichkeiten und das glückliche Ende viel zu kurz kommen.

Märchen sind poetische Geschichten der Seele,
voller Weisheit, Mitgefühl und Zuversicht!

Gerade die Märchen in ihrer einfachen, weisheitsvollen und natürlichen Poesie sind für die individuelle Imagination, Unterhaltung und Entspannung ein faszinierendes Genre und berühren nicht nur Kinder, sondern auch immer mehr Erwachsene. Und wenn diese Märchen auch noch frei und von Herzen erzählt werden, wie bereits eingangs schon beschrieben, dann wird es für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis, das lange Zeit in angenehmer Erinnerung bleibt.

Unser/e professionelle/r und seit Mitte der 1980er Jahre tätige Märchenerzähler/in Rita Maria Fröhle und/oder Karlheinz Schudt stehen Ihnen mit ihren märchenhaften Diensten gerne zur Verfügung.

Rufen Sie uns an! Wir freuen uns auf Ihren Anruf:
Telefon: 05733 – 960194

oder informieren Sie sich auf unserer Internetseite über unser Gesamtangebot inkl. den Preisen für Kinder und/oder Erwachsene und lassen auch Sie sich und Ihr Publikum faszinieren:
www.maerchenfest.de

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler

Zeit zum Träumen - Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle

Märchen helfen bei Demenz

Märchen helfen bei Demenz und AlzheimerDass Märchen besonders in der Seele heilsame Wirkungen hervorrufen können, beschreibt schon der Dichter Christian Morgenstern mit seinen Worten:

„Man wird wieder aus Himmel und Sternen Bilder machen
und die Spinnweben alter Märchen auf offene Wunden legen.“

Wenn man nun in diesen „offenen Wunden“ die seelischen Verletzungen sieht, die ein Mensch im Laufe seines Lebens durchmacht, dann ist es mehr denn je an der Zeit, dass gerade Märchenerzähler eine weitaus größere Anerkennung in der Gesellschaft haben sollten, als dies gegenwärtig der Fall ist.

Gerade heute wird der Begriff „Märchen“ immer noch mit Lügengeschichten in Verbindung gebracht. Obwohl längst bekannt sein dürfte, dass es sich hier um Seelenbilder handelt, die innere Prozesse ausdrücken und nicht selten sogar Lösungen für Probleme zeigen können.

Ältere Menschen erinnern sich an schöne Situationen aus der Kindheit

Nicht nur Kinder, sondern viele ältere Menschen lieben Märchen. Besonders letztere werden wieder in ihre Kindheit zurück versetzt und erinnern sich dabei an schöne Begebenheiten, die sie einst als Kind erlebt hatten.

Erfreulich ist auch, dass im Katharinenhof am Berliner Preußenpark (Laut Ärzte- Zeitung vom 06.05.2015) das Märchen erzählen ein Teil eines ungewöhnlichen Forschungsprojektes wurde. Professor Ingrid Kollak will mit ihrem Team von der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin herausfinden, ob und wie Märchen auf Menschen mit einer Demenz- oder Alzheimererkrankung wirken.

Das Herz wird nicht dement …

„Das Herz wird nicht dement“, sagt eine dort tätige Märchenerzählerin. Jahrelang hat sie in fünf Pflegeeinrichtungen in vier verschiedenen Bundesländern Märchen erzählt, insbesondere die aus der Sammlung der Brüder Grimm.

„Die Alzheimer- und Demenzpatienten reagieren einfach ohne viel Nachdenken. Ein aufkommendes Gefühl drücken sie sofort aus“, sagt sie. Weiterhin habe sie beobachtet, dass sich die Demenzkranken in die Märchen und Geschichten versenkten und für einige Minuten bis wenige Stunden aus ihren Verhaltensmustern ausstiegen. Unruhige Dauerläufer blieben sitzen und hörten zu und jene, die andauernd kauten und schmatzten, vergaßen ihre Nervosität und entspannten sich für Momente.

Eine wohltuende Bereicherung für ältere Menschen

Märchen können nur mit dem Herzen gehört werden. Das wissen besonders Kinder und viele ältere Menschen. Gerade das Genre Märchen und das freie Erzählen, mit direktem Blickkontakt zum Publikum, macht ja gerade den wundervollen Zauber aus.

Wenn Sie in einer Senioren-Einrichtung tätig sind, dann schauen Sie doch einfach einmal auf unsere Internetseite oder lassen sich die Infomappe als PDF-Datei zukommen. Wir selbst sind seit Anfang der 80er Jahre professionelle Märchen- und GeschichtenerzählerInnen für Kinder oder Erwachsene und könnten uns gut vorstellen, dass unsere märchenhaften Kostbarkeiten eine wohltuende Bereicherung für Ihre Bewohner wären.

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler

Zeit zum Träumen - Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle

Mit dem Märchenschiff auf dem Bodensee

„Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön …“ Wer erinnert sich nicht an dieses allseits bekannte Kinderlied mit seinen amüsanten Strophen, die zuweilen zum Schmunzeln anregen. Doch wer hat schon einmal von einem Märchenschiff gehört, das im Sommer den Überlingersee (Bodensee) kreuzt und auf dem für kleine und große Fahrgäste nonstop spannende Märchen und Geschichten zum Schmunzeln und Träumen erzählt werden?

Falls Ihnen das noch nicht bekannt ist, dann wird es aber Zeit! Denn ein solches märchenhaftes und einzigartiges Erlebnis gab es in diesem Sommer am 22. Juli zum ersten Mal.

Frei erzählte Märchen zum Schmunzeln und Träumen auf dem Märchenschiff

Gespannt hingen die Kinder und Erwachsenen an den Lippen der Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle und des Märchenerzählers Karlheinz Schudt. Die kleinen und großen ZuhörerInnen tauchten nicht nur mit dem Fährschiff in die Wassertiefen des Bodensees ein und ließen sich sanft von einer Anlegestelle zur anderen schaukeln; nein, sie versanken auch in den farbenprächtigen und spannenden Märchenwelten, die ihnen die beiden Märchenerzähler den ganzen Tag über lebendig und anschaulich präsentierten.

Mit dem Märchenschiff auf dem Bodensee: Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle

Wohlgemerkt – alle Märchen und Geschichten, die die beiden ErzählerInnen auf dem Märchenschiff aus ihrem reichhaltigen Märchenrepertoire hervor zauberten, wurden alle frei erzählt, also ohne Buch oder sonstige Vorlage. Gerade im freien Erzählen liegt ja der besondere Zauber, zumal hier die Kinder nicht nur mit dem Wort, sondern auch mit den Augen erreicht werden. Denn die Augen sind schließlich das Tor zur Seele!

Die Augen sind das Tor zur Seele

Schließlich erwarten wir selbst bei einem einfachen und alltäglichen Gespräch mit einem Mitmenschen, dass uns der und wir ihm dabei in die Augen schauen. Was würden Sie wohl denken, wenn Ihr Gegenüber beim Gespräch immer woanders hinschauen würde, nur nicht in Ihre Augen?

Falls Sie nun alleine oder mit Kindern den nächsten Sommerurlaub am Bodensee planen, dann behalten Sie doch gleich im Hinterkopf, dass das Märchenschiff sicherlich auch im nächsten Jahr fahren wird. Sie sollten sich dieses märchenhafte Erlebnis keinesfalls entgehen lassen.

Das Märchenschiff vom Bodensee

Fragen Sie einfach nach den nächsten Terminen!

Ach ja, und wenn Sie selbst die beiden MärchenerzählerInnen mit ihrem Erzähl-Programm einmal buchen möchten, dann downloaden Sie sich einfach die farbenprächtige Infomappe mit sämtlichen Konditionen und Preisen. Scheuen Sie sich nicht, den beiden MärchenerzählerInnen Ihre außergewöhnliche Idee mitzuteilen. Wer weiß, vielleicht entsteht so auch bei Ihnen ein einzigartiges und märchenhaftes Projekt, das viele Menschen anzieht.

© Karlheinz Schudt, Märchenerzähler

Zeit zum Träumen - Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle

Erzählen von Märchen und Geschichten im Märchen-Tipi

Um das Video oben wiederzugeben, schalten Sie bitte Ihren Lautsprecher ein
und klicken auf das Startersymbol in der Mitte des Bildes!

„Es war einmal …“ sind die ersten Worte und es dauert nur wenige Sekunden, bis die Kinder in ihrem eigenen „inneren Theater“ sitzen und dort das schönste Schauspiel erleben, das sonst kein Film- und Fernsehmacher je präsentieren kann.

Hier können die Kinder zwanglos ihre eigenen Bilder und Stimmungen auftauchen lassen, die sich doch in den meisten Fällen ganz anders zeigen, als jene, die durch die „Brille“ der Film- und Fernsehmacher meist höchstdramatisch gezeigt werden.

Ja selbst die lebhaftesten Kinder hängen an den Lippen und Augen des Erzählers, tauchen in ihre eigene Bilderwelt ein und können so viel besser zur Ruhe und Aufmerksamkeit gelangen.

Gerade das freie Erzählen schafft eine besonders zauberhafte Stimmung, da ein direkter Blickkontakt zwischen Erzähler und Publikum entsteht und jeder sich ganz persönlich angesprochen fühlt. Ohne viel Schnickschnack und überzogene Dramatik, nur mithilfe der einfühlsamen Stimme des Erzählers und lebendiger Gesten, bleiben die Kinder im Inneren ruhig und ausgeglichen, freudig konzentriert und schöpferisch kreativ.

Und wenn dieses lange in Erinnerung bleibende Erlebnis auch noch in einem kleinen Märchen-Tipi stattfindet, das ein besonders geschütztes und geborgenes Umfeld bietet, dann sind die Kinder ganz besonders begeistert.

Mehr Informationen sowie Preise vom Märchen Tipi finden Sie gleich hier:
http://maerchenfest.de/tipikosten

© Karlheinz Schudt
Märchenerzähler, Seminarleiter

Märchen und Geschichten frei erzählen im Tipi

 

Zeit zum Träumen – Märchen erzählt

Zeit zum Träumen - Märchenerzählerin Rita Maria FröhleMärchen gehören zum Kulturschatz vieler Völker und unterhalten Groß und Klein schon seit Jahrhunderten. Sie regen die Fantasie an und vermitteln Kindern eine Vorstellung von Regeln, von Gut und Böse, und versprechen: Am Ende siegt stets das Gute.

Farbenfrohes Bühnenbild und viele spannende Geschichten

Dass Märchen wunderbar zum Schmunzeln und Träumen einladen, stellte am vergangenen Samstag die Vlothoer Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle unter Beweis. Auf Einladung des Fördervereins Hoppetosse des Familienzentrums Villa Kunterbunt in Exter kam die Märchenerzählerin ins evangelische Gemeindehaus am Alten Schulweg und brachte nicht nur ein farbenfrohes Bühnenbild, sondern/natürlich vor allem viele spannende Geschichten mit.

Abwechslungsreich gestaltete und frei erzählte Märchen zum Träumen

Dieses Angebot kam bei den mehr als 60 Kindern und Erwachsenen bestens an. Gemeinsam lauschten sie den von Rita Maria Fröhle abwechslungsreich gestalteten und frei erzählten Märchen. So genossen die Jungen und Mädchen mit ihren Eltern und Mitgliedern des Förderverein Hoppetosse zwei Stunden lang eine im Wortsinn märchenhaft gestaltete Auszeit vom Alltag. Der Förderverein dankte Rita Maria Fröhle herzlich.

Aus: WESTFALEN-BLATT, 20. November 2015

Zeit zum Träumen - Märchenerzählerin Rita Maria Fröhle

Märchenerzähler: Jetzt ist Märchenzeit!

Zeit für Märchen - Märchenerzähler Karlheinz Schudt

Für anderthalb Stunden tauchen die Grundschüler in eine Welt ein, in der Geschichten gut ausgehen. Zu kaum einer Zeit werden mehr Märchen erzählt als z. B. im Advent. Das bestätigt einer, der nichts anderes tut. Karlheinz Schudt aus dem westfälischen Vlotho. Aus dem Ort nahe der Partnerstadt Bünde kam im Jahre 2002 wichtige Hilfe nach der Flut. Gestern brachte der Wahl-Westfale Märchen mit, die jedes Kind kennt. Trotzdem waren die Märchenstunden für alle eine Überraschung.

Kinder und Erwachsene kommen in der Stadtbibliothek ins Schwärmen

Schudts Erzählweise brachte sogar die Bibliothekarinnen Kerstin Otto und Konstanze Eulitz ins Schwärmen. Die beiden hatten die Veranstaltung organisiert und aus dem Etat der Einrichtung finanziert. Der Geschichten- und Märchenerzähler Karlheinz Schudt weiß große und kleine Gesten so geschickt in seine Erzählweise einzubinden, dass er seine Zuhörer gleichsam „an seine Lippen fesselt“. Und das galt in der Stadtbibliothek Leisnig nicht allein für die Kinder, sondern auch für Erwachsene.

Er kommt allerdings nicht allein durch seine Erzählweise bei seinen Zuhörern gut an, denn er hat eine märchenhafte Kulisse im Gepäck, vor der er seine Zuhörerschaft noch viel leichter in seine märchenhafte Welt eintauchen lässt.

Die Grundschüler hingen förmlich an den Lippen des Märchenerzählers

Jedes Jahr ist das nicht drin. Auch deshalb waren die Märchenstunden zunächst für die Erst- und Zweitklassler und darauf noch einmal für die älteren Grundschüler etwas Besonderes. Wie gebannt hingen die Kinder an den Lippen des Mannes. Karlheinz Schudt trug die Märchen so vor, dass sich die Zuhörer mitten ins Geschehen versetzt fühlen. Als es zum Beispiel um ein leckeres Würstchen ging, das auf einen Tisch flog, lief manchem das Wasser im Munde zusammen. In diesem Märchen ging es um Wünsche, die mit Bedacht gewählt und ausgesprochen werden sollten. In diesem Fall war der Ausgang nicht so glücklich. Doch in vielen Fällen ist das anders.

Märchen machen Mut: einfach, natürlich und schnörkellos!

Karlheinz Schudt, der 1983 als Puppenspieler begonnen und inzwischen rund 850 Märchenerzähler(innen) ausgebildet hat, erzählt Märchen aus aller Welt: „In unserem Kulturkreis hören die Kinder die traditionellen Märchen am liebsten“, so seine Erfahrungen. Er selbst steht auf Geschichten, die einfach und schnörkellos sind. „Rotkäppchen“ ist ein Beispiel dafür, der „Teufel mit den drei goldenen Haaren“ ein anderes.

Aus: Döbelner Allgemeine Zeitung, 22. Dezember

Märchenfeste schaffen Höhepunkte - Download Infomappe